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WooCommerce | Wordpress Skalierbarkeit | E-Commerce Tutorial

All-in-One | WordPress WooCommerce Tutorial 2020

Einleitung: Ein kleines WordPress WooCommerce Tutorial

Wie wahrscheinlich jeder weiß ist WordPress eines der weitverbreitesten Content Managment Systeme. Es wird oft benutzt, da es eine gute Usability hat und viele Entwickler sich sehr gut damit auskennen. Ebenso lässt es sich relativ einfach konfigurieren und ist Open-Source und kostenlos. Die große Community und die vielen kostenfreien Plugins ermöglichen es auch Nicht-Entwicklern schnell eine eigene Website zusammen zu bauen.

WooCommerce ist ein Plugin für WordPress, welches es ermöglicht aus seiner Website einen Shop zu zaubern. Durch viele Plugins und die große Theme Unterstützung ist auch WooCommerce weit verbreitet, weil seine kostenlose Grundversion schon viele klassische Shopkonzepte abdeckt.

Nun stellt sich die Frage: Für wen lohnen sich WordPress und WooCommerce? Wir geben die Antwort in unserem WordPress WooCommerce Tutorial!

Für Blogger und kleinere Shops

Hier geben wir eine klare Empfehlung aus. Wer eine einfache Blogwebsite haben will, kann guten Gewissens auf WordPress zurückgreifen, da es einfach zu bearbeiten ist und sich auch schnell und kostengünstig eine Website erstellen lässt. Hier kann man auch auf Website Builder wie das Divi Theme (nicht Avada, viel zu schlechte Performance) zählen, da es sich damit intuitiv bearbeiten lässt.

Falls man seine Website etwas erweitern will mit kleineren Spielereien, kann man auch auf Webentwickler zurückgreifen, da WordPress eine große Entwickler Community hat. Deswegen lassen sich auch komplexere Formularabfragen von Entwicklern relativ günstig programmieren, auch wenn kein geeignetes Plugin vorhanden ist.

Bei Shops verhält es sich ebenso. Wenn der eigene Shop nicht wirklich von klassischen Shops abweicht, kann man auch hier auf WooCommerce zurückgreifen, da es gratis ist und man es schnell einrichten kann. Hier kommt aber ein großes ABER!

Falls man aber eben nicht eine klassische Unternehmenswebseite oder einen typischen Shop braucht, sollte man ruhig auch andere Alternativen wie Magento, Shopify, Shopware oder auch Laravel in Betracht ziehen, welche es vor allem Entwicklern ermöglichen, eigene Tools besser zu implementieren und auch kostengünstiger und schneller zu erstellen.

Unternehmenswebsites

Hier verhält es sich ebenso wie bei kleinen Shops oder Blogs. Wer spezielle Wünsche hat, sollte sich lieber bei einem Webentwickler des Vertrauens informieren, ob es sich nicht von Anfang an lohnt, auf ein komplexeres System zu setzen.

Komplizierte Konfiguratoren oder umfangreiche Lead Systeme lassen sich immer sehr schwer in der WordPress Datenbank umsetzen, weshalb es sich lohnt hier von vornherein auf andere System zu setzen. (Empfehlung: Immer Laravel 😉 )

Wer natürlich einfach nur ein Kontaktformular und ein paar Seiten für die Suchmaschinenoptimierung braucht, der kann auch hier kostengünstig zuschlagen.


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Individuelle Shopsysteme

Hier ein klares Statement: Wer einfach nur T-Shirts verkaufen will, ohne zusätzliche Abfragen, kann ohne Probleme auf WooCommerce setzen. Wer aber Klamotten individuell gestalten lassen will, sollte lieber auf andere Shopsysteme zurückgreifen. Hier stellt WooCommerce viel zu viele Hürden auf, die es Entwicklern schwer machen, diese anständig zu implementieren.

 

Sicherheit & Performance

Das größte Problem was WordPress hier hat ist seine große Verbreitung und sein immer gleicher Aufbau. Hier ergeben sich immer wieder die gleichen Probleme. Von Spam über Contact Form 7 bis hin zu gehackten Datenbanken, weil Plugins nicht geupdatet wurden oder Sicherheitslücken beinhalten.

Allein die Masse an fremden Code macht es selbst Entwicklern unglaublich schwer die Übersicht zu behalten. Hier lohnt sich immer die Vorgabe, umso weniger Plugins umso besser.

WordPress an sich hat eine passable Performance, die sich mit soliden Plugins wie Autoptimize oder WP Rocket gut optimieren lässt. Hier muss man aber auch sehr vorsichtig agieren, da durch falsche Einstellungen oder schlecht programmierten Code Snippets der Cache schnell aufgebläht wird oder andere Probleme auftreten können.

Diese lassen sich meist sehr schwer beheben, da der Grund meist irgendwo im Code versteckt liegt. Hier wird es noch ein weiteres WordPress WooCommerce Tutorial geben, welches diese Probleme näher beleuchtet.

Fazit: Erst denken, dann handeln

Wenn man keine großen Ansprüche hat, kann man mit WordPress & WooCommerce seinen Spaß finden und alle Bedürfnisse abdecken (auch diese Website läuft mit WordPress). Falls die Anforderungen vom Status Quo abweichen, sollte man sich lieber professionelle Beratung suchen, da man sich sonst oft mit kaputten, halb funktionierenden Webseiten abmüht.

Ich hoffe ich konnte mit meinem kleinen WordPress WooCommerce Tutorial etwas Licht ins Dunkle bringen.